Marktdaten – wichtig für den Immobilienmakler

Ein professioneller Immobilienmakler wird bei ungefähr 80 % aller Kaufverträge mit einbezogen. Ein gut geführtes Maklerbüro bringt dem Kunden mehr, als es kostet. Es gibt jedoch unter den Maklern genügend schwarze Schafe, die ihren Job nur ungenügend ausführen. Ist ein Makler Mitglied im Maklerverband RDM, VDM oder IVD, kann ihnen schon etwas mehr vertraut werden. Diese müssen immerhin eine Aufnahmeprüfung absolvieren und brauchen Empfehlungen anderer Immobilienmakler. Auch ein gut geführtes, professionell eingerichtetes Büro ist ein gutes Merkmal für saubere Arbeit. Der seriös arbeitende Immobilienmakler ist ein zuverlässiger Partner, der die Immobilie zu einem Preis verkauft, der für beide Seiten Vorteile bietet. Anhand umfangreicher Vergleiche wird zunächst der Wert ermittelt. Dazu muss der Makler auf die Marktdaten der entsprechenden Region zurückgreifen.

 

Aber was sind überhaupt Marktdaten?

Der Immobilienmarkt ist ein Markt mit unterschiedlichen Standorten. Die Nachfrage beherrscht den Preis, der erzielt werden kann. Um den Rahmen für diesen Preis einzugrenzen werden die Marktdaten benötigt. Um einen Markt im Allgemeinen abschätzen zu können, müssen Daten über die Auslastung, Kapazitäten und die Nachfrage gesammelt werden. Dadurch lässt sich auch eine zukünftige Entwicklung abschätzen. Ist ein Bauwerk in einer guten Umgebung angesiedelt? Sind störende Quellen, wie z.B. eine Autobahn, in der Nähe des Gebäudes? Oder sind Schulen und Kindergärten leicht zu erreichen? Solche Daten beeinflussen die potentiellen Kunden zum Kauf und dadurch wird auch der Preis an diesen Kriterien ausgerichtet werden. Weiterhin wichtig ist die allgemeine Wohnungsauslastung. Je mehr freistehende Gebäude es gibt, desto günstiger wird der Preis. Auch die allgemeine Wohnlage ist entscheidend. Eine Wohnung in der Innenstadt von München ist teurer als in einem Vorort. Auch die Preise von anderen Gebäuden, mit ähnlicher Ausstattung kann für die Preisbildung herangezogen werden. Bei Mieten funktioniert dies auf gleicher Basis. Ist der Verkaufsstandort für eine gewerbliche Nutzung geeignet, kann dies den Preis enorm in die Höhe treiben. Ein Gebäude mitten in der hochfrequentierten Innenstadt wäre beispielsweise perfekt geeignet.

Eine gute Möglichkeit sich selber einen Überblick über die Marktdaten zu verschaffen, sind die Homepages von Maklerbüros und Suchseiten für Immobilien im Internet. Auf diesen Seiten werden die Gebäude auf das Genaueste beschrieben. Die Anzahl der Zimmer, die Ausstattung, ob mit Balkon oder ohne, die Verkehrsanbindung, der Ort und natürlich auch die Quadratmeter und der Preis. Anhand dieser Daten lassen sich Rückschlüsse über einen vernünftigen Kaufpreis ziehen, wenn eine Immobilie gesucht wird. Aber auch bei einem Verkauf ist dies ein guter Ansatzpunkt für die Preisbildung. Dies wird natürlich auch von den Immobilienmaklern genutzt. Diese Marktdaten können auf einen Standort angewendet werden, auf dem die Suche beschränkt war. Jedoch ist auch der deutsche Immobilienmarkt im Allgemeinen, diversen Schwankungen unterlegen.

 

Die jährlichen Verkäufe und Käufe im Bereich der Grundstücke und Gebäude werden als Immobilienmarkt bezeichnet. Mit ca. 400 Milliarden Euro Umsatz ist der Immobilienmarkt der zweitgrößte Wirtschaftsfaktor Deutschlands. Um für Transparenz auf dem Immobilienmarkt zu sorgen, wurden 1960 die Aufgabe von Gutachterausschüssen und Führung einer Ermittlung des Kaufpreises, auf die Länder übertragen. Dort werden die Daten über die Höhe der Preise etc. erfasst und bilden somit ein Spiegelbild des Geschehens auf dem Immobilienmarkt. Durch eine umfassende Analyse dieser Daten, können Rückschlüsse auf das Kaufverhalten der Bundesbürger gezogen werden. Die durchschnittlichen Kaufpreise werden z.B. berechtigten Interessenten überlassen, damit diese damit arbeiten können.

 

Weitere Marktdaten stellen die Zinsen und Baupreise dar. Denn viele Menschen möchten lieber ein eigenes Heim bauen, als in ein bestehendes zu ziehen. Für diese Personen sind andere Marktdaten zu erheben. Der Grundstückspreis ist ebenso wichtig, wie die Kosten für das zum Bau verwendete Material. Bei der derzeitigen Lage auf dem Immobilienmarkt ist es in der Regel ratsamer ein Haus zu kaufen, als eines zu bauen. Dadurch erhält der Käufer einen höheren Standard, als er sich bei einem Neubau leisten könnte.

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