Tipps zum Umbau von Küchen

Wer mit dem Gedanken spielt, seine Küche zu renovieren und umzubauen, kann mit einigen Tipps effektiver arbeiten, Strom sparen und sich wohlfühlen. Wir stellen hier einige dieser Ratschläge zusammen.

Geräte und Schränke einbauen

Wer seine Küche umbaut, sollte sich vorher mit Skizzen oder speziellen Einrichtungsprogrammen für den Computer überlegen, wo was stehen soll. Es wäre doch ärgerlich, wenn man beim Räumen merkt, dass die Pläne nicht aufgehen.

  • Die Kücheneinrichtung sollte ausbaufähig sein und sich verschiedenen Räumlichkeiten anpassen. Dies wird dann wichtig, wenn ein Umzug ins Haus steht.
  • Geräte wie Herd, Spüle und gegebenenfalls Waschmaschine sollten dort platziert werden, wo sich die Anschlüsse befinden. So müssen keine Schrankrückwände verunstaltet werden.
  • Aufgrund von entstehender Hitze sollte der Kühlschrank nicht neben Herd oder Spülmaschine gestellt werden – das wirkt sich negativ auf die Stromrechnung aus.
  • Die Spüle sollte nicht an das Ende einer Arbeitsfläche gesetzt werden. So vermeidet man herabstürzendes Geschirr.
  • Beim Montieren von Oberschränken sollte darauf geachtet werden, dass diese nicht mit verlegten Stromleitungen verqueren – am besten an den Verteilerdosen orientieren. Außerdem sollten sie nicht zu niedrig angebracht werden. Größere Geräte wie Kaffeevoll- oder Heißgetränkeautomaten, die auf der Arbeitsfläche platziert werden sollen, können unterschiedlich groß ausfallen.
  • Der Stauraum nimmt einen wichtigen Platz in der Kücheneinrichtung ein. Töpfe, Tupperdosen und andere Kochutensilien sollten gut verschlossen verstaut werden. Das Gleiche gilt für Geschirr und Besteck. Auch Lebensmittelvorräte nehmen viel Platz ein und sollten nicht unbedingt offen gelagert werden.

Weitere Tipps zur Renovierung

  • Die Wände in Küchen werden so oft in Mitleidenschaft gezogen wie in keinem anderen Raum. Fettspritzer, Wasserdampf oder Soßenspritzer sind vorprogrammiert, auch wenn man noch so viel aufpasst. Wer seine Küchenwände also nicht komplett fliesen möchte, sollte auf einen speziellen Tapetenschutz zurückgreifen. „Elefantenhaut“ nennt sich ein farbloser Lack, der auf die Tapete gepinselt wird und für eine Wasser abweisende, glatte und abwaschbare Wand sorgt. Auch Latexfarben dienen der Versiegelung. Wer direkt neu tapezieren will, dem lege ich eine Vinyltapete ans Herz.
  • Auch der Boden muss einiges mitmachen. In der Küche wird gearbeitet und da kann häufiger mal was daneben gehen. Es muss also ein leicht reinigender Untergrund her. Wem Fliesen an den Füßen zu kalt sind, sollte hochwertiges PVC oder Linoleum-Belag verlegen. Dieser sieht gut aus, ist warm und pflegeleicht. Abzuraten ist von Laminat, das zwar gut aussieht, aber aufgrund von mangelhafter Versiegelung nicht Wasser abweisend ist. Dadurch kommt es schnell zum Aufquellen des Holzes.
  • Die Arbeitsfläche wird täglich benutzt und sollte aus diesem Grund besonders robust und widerstandsfähig sein. Massiv- oder Echtholzplatten sind leicht abwischbar und haben einen natürlichen Look. Je nach Einrichtungsstil bieten Platten aus Naturstein wie Granit eine gute Alternative. Die Arbeitsfläche sollte eine ausreichende Größe haben, damit genügend Platz zur Essenszubereitung zur Verfügung stellt. Außerdem sollte man den Wandanschluss der Arbeitsplatte mit Silikon versiegeln, so umgeht man lästige Schimmelprobleme.

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