Reinigungsarbeiten im Garten und am Haus

Sobald das Haus steht und der Garten angelegt ist, halten auch Schmutz und Unkraut Einzug in das neue Heim. Ein fransiges Grün sprießt anschließend aus allen Ritzen im Garten und in der Hofeinfahrt. Zudem legt sich Moos auf die Fugen und die Schindeln auf dem Dach. Mit Hochdruckreiniger, Gasbrenner, Fugenkratzer und einer Portion Know-how kann man dem lästigen Unkraut und der fransigen Rasenkante zu Leibe rücken. Wie man dabei am besten vorgeht, erklären wir hier.

Pflastersteine und Rasenkanten

Um die Ritzen zwischen den Gehwegplatten oder Pflastersteinen zu reinigen und von Unkraut zu befreien, kann man sich zum Beispiel einen Hochdruckreiniger mieten. Hierbei handelt es sich vielleicht auch um die komfortabelste Möglichkeit, die Säuberung vorzunehmen. Ein Hochdruckreiniger verfügt über einen Wassertank, der logischerweise mit Wasser und gegebenenfalls mit Reinigungsmitteln befüllt werden kann. Mittels starker Komprimierung und einer einstellbaren Düse kann man mit dem scharfen Wasserstrahl Schmutz und Unkraut leicht entfernen. Selbst festgetrocknetes Moos und Pflanzen mit besonders langen Wurzeln haben gegen die Kraft des Hochdruckreinigers keine Chance. Auch ein bemoostes Dach kann auf diese Weise gereinigt werden, und wenn man über die richtigen Aufsätze verfügt, wird es sogar möglich, das Auto mit diesem nützlichen Gerät einer Reinigung zu unterziehen. Mittlerweile gibt es auch Heißwassergeräte, die über ein eingebautes Heizelement verfügen und die Reinigungsleistung dadurch zusätzlich steigern. Sollte man jetzt mit dem Gedanken spielen, sich einen Hochdruckreiniger mieten oder kaufen zu wollen, sollte man unbedingt darauf achten, ein qualitativ hochwertiges Gerät mit 100 bis 130 bar Druck in der mittleren bis höheren Preiskategorie zu wählen. Produkttests haben zudem ergeben, dass die Markenprodukte im Vergleich tatsächlich eine bessere Leistung erbringen und dabei auch noch langlebiger sind. Um Unkraut und fransige Rasenkanten zu bekämpfen, kann man auch mit einem Gasbrenner arbeiten. Das ist allerdings nicht gerade ungefährlich und häufig muss man die verkohlten Überbleibsel im Anschluss noch per Hand abtrennen und entsorgen.

Ehrliche Handarbeit

Wichtig ist vor allem, das Unkraut vor dem Winter zu beseitigen. Wer keinen Hochdruckreiniger besitzt und/oder besonders hartnäckiges Unkraut zwischen den Gehwegsteinen beseitigen möchte, kann auch auf die preiswerteste Methode zurückgreifen! Der Fugenkratzer setzt zwar voraus, dass sich der Gärtner auf allen Vieren und in gemäßigtem Tempo um die ungeliebten Pflänzchen kümmern muss, doch an der Effektivität gibt es nichts zu bemängeln. Die Klinge aus gehärtetem Stahl, die an der Spitze des Fugenkratzers sitzt, dringt tief in die Erde der Fugen ein und entfernt das Unkraut samt Wurzel. Diese Methode ist dem Einsatz aggressiver Chemikalien unbedingt vorzuziehen, denn sie ist umweltfreundlicher und effektiver!

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