Baufinanzierung: feste oder variable Zinsen?

Wie wir aus eigener Erfahrung wissen, ist man als zukünftiger Eigenheimbesitzer immer froh über nützliche Tipps und qualifiziert Ratschläge aus erster Hand. Schließlich ist so ein eigenes Haus für die meisten von uns eine langfristige Investition, an der wir viele Jahre unsere Freude haben wollen. Wer gegenwärtig mit der Planung seiner Baufinanzierung beginnt, sollte vor allem auf langfristige Zinsbindungen setzen. Denn aufgrund der positiven Konjunkturentwicklung werden Finanzierungen mit langfristiger Zinsbindung in naher Zukunft wieder deutlich attraktiver werden.

In der heutigen Zeit ein Haus zu bauen, kann mit viel Arbeit verbunden sein. Aufgrund des vielfältigen Angebots ist es bereits schwierig, sich überhaupt erst einmal alle notwendigen Informationen zu besorgen und Angebote zu vergleichen. Ratgeber- und Informationsseiten im Internet stellen in dieser Hinsicht eine große Erleichterung dar, denn hier finden Häuslebauer Tipps und Tricks von erfahrenen Verbrauchern und können sich über neue Hausbau- oder Finanzierungstrends informieren. Die Baufinanzierung ist ein Thema, bei dem besonders viel Informationsbedarf besteht.

So ist zum Beispiel nach Ansicht von Experten damit zu rechnen, dass in naher Zukunft die Zinsen für variable Kredite wieder steigen werden. Wer für die nahe Zukunft seine Eigenheimfinanzierung plant, sollte deshalb lieber auf ein festverzinstes Darlehen setzen oder über einen Teil seiner laufenden Kreditsumme in einem festverzinsten Kredit nachdenken.

Termine zur Zinsumwandlung

Zur Umwandlung zu einem festverzinsten Darlehen sollten die halb- oder vierteljährigen Zinsanpassungstermine genutzt werden. Dann gibt es für den Kreditnehmer zwei Möglichkeiten. Wenn der variable Zinssatz steigt, dann kann das Darlehen zum Zinsanpassungstermin komplett getilgt werden. Ist die vollständige Tilgung nicht möglich, dann sollte in ein festverzinstes Darlehen umgeschuldet werden. Zur Zeit werden Festzinsdarlehen mit zehnjähriger Laufzeit mit rund vier Prozent Zinsen angeboten. Das ist zwar ein wenig mehr als derzeit beim variablen Zinssatz verlangt wird, aber da sich der variable Zinssatz derzeit im Aufwind befindet, wird der festgeschrieben Zinssatz in naher Zukunft günstiger ausfallen. Da hier zudem die Zinsen nicht weiter steigen können, brauchen Bausparer hier keine zusätzlichen finanziellen Belastungen befürchten.

Kombinierte Darlehen als Alternative

Auch kombinierte Darlehen können sich momentan rentieren. Diese Form der Baufinanzierung verspricht durch die Aussplittung der Darlehenssumme wie auch durch Zinssicherheit und genügend Flexibilität. Die Kombination von variablen und festen Darlehen lohnt sich zum Beispiel für Kleinunternehmer und Selbstständige, deren Einnahmen ständigen Schwankungen unterlegen sind. Beim kombinierten Darlehen wird ein Teil der Summe fest verzinst. Für diese Teil des Darlehens wird dem Bauherren die Bindung an eine festen Zinssatz garantiert. Der variable Teil des Darlehens kann vom sinkenden Zinsniveau profitieren. Ebenso müssen bei steigendem Zinsniveau lediglich für einen Teil des Darlehens die hohen Zinsen aufgebracht werden.

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