Spannend! Das Blockhaus

Blockhäuser – jeder kennt Sie, doch nur wenige kennen den Wert und das Wohlfühlgefühl eines solchen Hauses. Mittlerweile ist ein Blockhaus in jedem Land auf der Welt zu finden. Die Blockhäuser gewinnen zunehmend an Beliebtheit. Bemerkenswert dabei ist, dass sie sich im Design nicht wesentlich unterscheiden. Die Ursprungsform prägte das Bild. Lediglich anhand von Techniken, wie bei der Verzinkung, können Rückschlüsse auf das jeweilige Land, indem es gebaut wurde, gezogen werden.

Bildquelle: © Tom Christian – Fotolia.com

Das Blockhaus in Deutschland

Der Blockhausbau hat in Deutschland eine lange Tradition, die Jahrtausende zurückreicht. Die Basis bildet das Fundament, das entweder aus Stein oder Hartholz gearbeitet wird. Auch betonierte Fundamente sind inzwischen gängig. Der Wandaufbau erfolgt durch Holzbohlen, die übereinander angebracht und an den Enden miteinander verzahnt werden. Die Bohlen können rund oder eckig sein. Holz arbeitet, jedes Blockaus setzt sich. Kantige Blockhölzer setzen sich weniger als runde, was auch eine geringere Rissbildung bedeutet. Ebenfalls ergeben sich bei runden Blockbohlen durch unterschiedliche Stärken eher wärmetechnische und energetische Probleme wie die Ausbildung von Kältebrücken.
Die Wand wird also aus Blockbohlen aufgebaut. Wurden früher Stämme verwendet, werden heute die Hölzer vorgearbeitet. Die Länge der Stämme bestimmte in früheren Zeiten den Grundriss des Hauses. Heute ist durch die Bearbeitung und den Einsatz von entsprechenden Maschinen jeder erdenkliche Grundriss möglich.

In Deutschland wird häufig die Polarkiefer zum Bau von Blockhäusern verwendet. Sie weist gute dämmende Eigenschaften auf. Üblicherweise muss in Blockhäusern weniger geheizt werden. Durch das subjektive Wärmeempfinden der Bewohner durch die Holzumgebung kann die Raumtemperatur rund 2 Grad unter den sonst üblichen Raumtemperaturen liegen. Aus ökologischer Sicht sind Blockhäuser durch die Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen auch eine nachhaltige Investition in die Zukunft.

Blockhaus – Erfahrungen verwerten und ­weitergeben

Olaf Schmitz, selbst Bewohner eines Blockhauses, befasst sich seit 2006 zusammen mit seiner Frau mit Erfahrungsberichten über das Wohnen in Blockhäusern. Auch Erfahrungswerte über die verschiedenen Methoden und Techniken bei der Holzbearbeitung und dem Bau eines Blockhauses werden von ihm gesammelt, ausgewertet und weitergegeben. Ob das Blockaus als Bausatz, als Ausbauhaus oder schlüsselfertig erworben werden soll, spielt durch die weit entwickelte Bautechnik keine Rolle. Viele deutsche Anbieter stellen die Ausbauform dem Käufer zur Auswahl. Etwa lässt sich bei der sogenannten Richtermontage durch Eigenleistung unter der Anleitung eines erfahrenen Richtmeisters viel Geld sparen, berichtet Olaf Schmitz unabhängig. Ein Bau ohne die Erfahrung eines Richtmeisters sei jedoch nicht zu empfehlen, da sich leicht statische Schäden ergeben können, die im Nachhinein nicht mehr korrigiert werden könnten, meint Olaf Schmitz, der das Wohngefühl in einem Blockhaus seit 2009 selbst erlebt und nicht mehr missen möchte. Wichtig ist ihm, alle Erkenntnisse weiterzugeben, zur Unterstützung interessierter Blockaus Bauherren. Wer also wirklich am Bau eines Block- oder auch Holzhauses interessiert ist, sollte die Seite blockhaus-bauen.info keinesfalls missen. Gerade in der Informations- und Findungsphase kann Olaf Schmitz und seine Frau sehr hilfreich sein, da die beiden eine klasse Marktübersicht aufgesetzt haben und zeigen, welcher Hersteller wie gut oder schlecht arbeitet.

Video: Hier entsteht ein Blockhaus im Zeitraffer

 

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