Selbst ist der Mann! – Zimmern von Möbeln

Was man selbst gestaltet hat, hat oftmals mehr Wert für uns. So verhält es sich auch mit Möbeln. Wer einmal einen Tisch, ein Regal oder gar eine Kommode selbst gezimmert hat, ist mächtig stolz auf seine Leistung. Schließlich kann solch ein Projekt sehr viel Zeit beanspruchen, da man letzten Endes viel Liebe in Details und Perfektion steckt. Dadurch spart man wiederum eine Menge Geld, da die Materialien allein nicht stark zu Buche schlagen. Wie wäre es also einmal damit, selbst Hammer und Säge zu schwingen?

Vorbereitung: Plan und Holz

Um selbst etwas zu zimmern, benötigt man gewiss erst einmal einen Plan. Was möchte man eigentlich erschaffen? Einen Beistelltisch, eine Truhe oder ein Regal reichen oftmals für den Anfang aus und fordern die gesamte Konzentration des Handwerkers. Sobald Größe, Design und Form aufeinander abgestimmt sind, verlangt das Möbelstück nach einem Material. Holz gibt es in allerlei Farben und Variationen, weswegen es wichtig ist, zunächst zu entscheiden, welcher Holztyp gut in das jeweilige Zimmer passt. Für kleinere Möbelstücke eignen sich mitteldichte Holzfaserplatten oder kurz MDF-Platten. Jene sind leicht zu bearbeiten und dennoch stabil. Zudem lassen sich jene Vertreter nach getaner Arbeit ideal bemalen.

Inspiration: Julias Wohnideen

Was benötigt ein Zimmermann eigentlich zum Bauen eines Regals? Bevor es nämlich mit dem fröhlichen Handwerkern losgehen kann, müssen zunächst allerlei Werkzeuge angeschafft werden. Eine Kreis- oder Gehrungssäge, Hammer, Akkuschrauber mit verschiedenen Bits und Bohrern, Kugelfüße für Beine, Schleifpapier, Schubladengriffe, Bohrer, Farbe, Bleistift, Holzleim und Zollstock dürfen beim Projekt auf keinen Fall fehlen. Den Großteil jener Werkzeuge dürfte man sein Eigen nennen, wobei die Säge eventuell ausgeliehen werden muss. Die passende Farbe, Tischbeine, Griffe sowie das Holz erhalten Sie im Baumarkt. Ein paar Ideen für Möbel in Eigenregie finden Sie zudem bei Julias Wohnideen.

Sägen, Bohren, Schrauben

Die Pläne samt Abmessungen sind fertig und die Werkzeuge arrangiert. Nun geht es ans Zimmern. Hierbei dürfen Sie sich gerne Zeit lassen und sollten immer wieder nachmessen. Beim Bauen von Möbeln sollte man gerade beim Bohren eine Dübelhilfe verwenden, da freihändiges Hantieren mit einem Brett zumeist – im wahrsten Sinne des Wortes – schief geht. Je nach Belastung muss entschieden werden, ob mit Holzleim, Dübeln oder Schrauben gearbeitet wird. Holen Sie hierzu Tipps vom Profi im Baumarkt ein. Zu guter Letzt kann man das Stück noch mal aufpeppen. Mit Farben, Schablonen und kleinen Details wird aus dem selbst gezimmerten Möbelstück ein wahres Unikat, welches Sie so garantiert in keinem Fachhandel erhalten. Weiterhin kann das Holz in einer optimalen Farbe bearbeitet werden, sodass sich das Regal oder die Kommode ideal und harmonisch in das jeweilige Zimmer einpflegt.

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