Energiespar-Tipps für die Küche

Die Küche ist in den allermeisten Haushalten der Ort mit den meisten elektrischen Geräten. Viele davon werden gleich mehrmals täglich in Betrieb genommen oder sind ohnehin das ganze Jahr über ohne Pause im Dauereinsatz. Gerade deshalb sollte darauf geachtet werden, dass die Küche kein Sammelort für unnötige Energiefresser ist, die den Stromverbrauch in die Höhe treiben. Hier gibt es deshalb ein paar nützliche Tipps, um die monatlichen Kosten für Wasser und Strom nicht höher als nötig zu halten.

Geschirrspüler – und der Abwasch erledigt sich von allein

Immer noch ziehen es viele Menschen vor, ihre dreckigen Teller, Tassen und Bestecke von Hand zu spülen. Selbst wenn ein Geschirrspüler im Haushalt ist, neigen etliche dazu, kleine Mengen an Geschirr im Spülbecken mit Lappen, Schwamm oder Bürste auf Hochglanz zu bringen, weil es sich doch nicht lohne „für das kleine bisschen die Maschine anzustellen“. Doch weit gefehlt! Automatische Geschirrspüler verbrauchen oft weniger Wasser und Energie als das Spülen von Hand. Besonders hoch sei die Ersparnis bei einer vollen Ladung, für die sogar nur die halbe Wassermenge und ein Drittel der Energie nötig ist. Doch auch bei regelmäßigen kleinen Mengen an Geschirr macht sich die Anschaffung und Inbetriebnahme eine Spülmaschine auf lange Sicht bezahlt.

Induktion – der neue Weg zu kochen

Eine Menge Vorteile gegenüber Gas- und Elektroherd bietet ein Induktionskochfeld. Wem das mit dem Aufkochen des Nudelwassers oder dem Heißwerden der Bratpfanne schon immer viel zu lange dauerte, für den stellt die noch relativ gering verbreitete Induktionswärme-Technik eine wunderbare Alternative dar. Beim Kochen mittels Induktion verteilt sich die Wärme schnell und gleichmäßig auf der Oberfläche des Topfes oder der Pfanne. Innerhalb sehr kurzer Zeit erreicht die Hitze das Kochgut, sodass der gesamte Kochvorgang besser dosiert werden kann und praktisch sekundengenaues genaues Braten, Garen und Kochen ermöglicht wird. Im Gegensatz zum gasbetriebenen und elektrischen Kochfeld, geht bei der Induktion keine Wärme nach außen hin verloren und der Bereich direkt um die erhitze Platte bleibt kalt. Als Nachteil kann die Tatsache angesehen werden, dass für die Nutzung eines Induktionskochfeldes ganz bestimmtes Kochgeschirr erforderlich ist. Das herkömmliche, zuvor genutzte Topf- und Pfannenset ist in der Regel nicht geeignet.

Kühlschrank – immer schön cool bleiben

Im Gegensatz zum Geschirrspüler oder dem Herd läuft ein Kühlschrank ununterbrochen und ist damit der größte unverzichtbare Stromverbraucher innerhalb der Küche. Deshalb ist es wichtig, ein Modell sein Eigen nennen zu können, das die Energieeffizienzklasse A+ oder A++ hat. Selbst die größeren Schränke dieser Art sind weitaus energiesparender als etwa Omis kleiner, lauter Kasten aus den 80er Jahren. Bei der regelmäßigen Nutzung des Kühlschranks sollte darauf geachtet werden, vorher zu überlegen, was man sich herausholen möchte und die Tür nicht länger als nötig offen zu halten. Warme Speisen sollten draußen abkühlen, bevor sie hineinkommen und Gerichte aus dem Gefrierschrank sollten bereits am Vortag im Kühlfach aufgetaut werden. Auch die Ordnung innerhalb des Kühlschranks trägt zum Energiesparen und zu einer umweltbewussteren Lebensweise bei. So sollten leicht verderbliche Lebensmittel am kältesten Punkt – unten auf der Glasplatte – gelagert werden. Käse kommt in die Mitte, fertige Speisen nach oben und Milch in das dafür vorgesehene Fach an der Türinnenseite.

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