Den Wohnraum altersgerecht umgestalten

Auch wenn eine altersgerechte Sanierung noch kein Thema für uns ist, wird irgendwann vermutlich doch die Zeit kommen, in der das Zuhause an die zwangsläufig auftretenden körperlichen Gebrechen angepasst werden muss. Schon kleine Änderungen können hier viel bewirken und den Alltag von Senioren deutlich erleichtern.

Unausweichlich: die Leiden des Alters

Ab einem Alter von 60 Jahren können wohl nur noch die Wenigsten von sich behaupten, sie hätten keinerlei Wehwehchen, wenn sie sich morgens aus dem Bett erheben und regelmäßig Treppen steigen müssen. Es liegt in der Natur der Sache, dass die Gelenkbewegungen nicht mehr ganz so geschmeidig anmuten und das Beugen der Knie hier und da mit Schmerzen einhergeht. Die Bewegungsfreiheit ist eingeschränkt und große Sprünge sind – im wahrsten Sinne des Wortes – nicht mehr möglich. Umso wichtiger ist es, den Haushalt an die eingeschränkte Motorik anzupassen und die problemlose Bewältigung des Alltags zu ermöglichen.

Per Lift den Auf- und Abstieg meistern

Erstreckt sich der eigene Wohnraum über mehrere Etagen, dann kann das tägliche Treppensteigen schnell zur Last werden. Ein wichtiger Baustein bei der altersgerechten Anpassung der Immobilie stellt daher ein Treppenlift dar. Für diesen wird entlang des Aufstiegs eine Schiene installiert, auf der sich ein Sitz mittels elektrischer Schaltung hinab- und hinaufbewegen kann. Dabei setzt man sich nicht den Gefahren eines gefährlichen Gleichgewichtsverlusts und eines folgenschweren Sturzes aus. Damit für einen Treppenlift Preise im Rahmen bleiben, kann man selbigen auch gebraucht kaufen oder aber nur mieten. Auf diese Weise bindet man sich nicht langfristig und profitiert von verträglichen Monats- oder Jahresbeträgen.

Den Stolperfallen zu Leibe rücken

Auch sonst gilt es, im Wohnraum Stolperfallen zu beseitigen. Das betrifft zum Beispiel Türschwellen, die man mit wenig Aufwand selbst einebnen kann, oder glatte Bodenbeläge, die man besser mit einem rutschfesten Teppich bedeckt. Damit man im Bad auf feuchten Fliesen nicht das Gleichgewicht verliert, können Haltegriffe an Dusche und WC angebracht werden, an denen man sich verlässlich abstützen kann. Die restlichen Räumlichkeiten müssen so beschaffen sein, dass man maximale Bewegungsfreiheit hat und sich nicht etwa beim unachtsamen Gehen an einer Tischkante stößt oder einen Blumentopf umreißt. Diese Maßnahme erhält eine gesteigerte Bedeutung, wenn man darüber hinaus auch noch auf einen Rollstuhl angewiesen ist. Das Telefon sowie die meisten anderen Gegenstände des Alltags sollten auf Körperhöhe sein. Utensilien des täglichen Gebrauchs haben in zu tiefen oder hohen Schränken nichts zu suchen, da sie sich nur schwerlich erreichen lassen.

 

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